Die Köche

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Tonio und Rainer Juriatti. Kopfarbeiter sind wir beide. „Der Junge“ ein Lateiner, „der Alte“ ein Schriftsteller. Und dort, wo sich der Kopf ideal mit dem Bauch verbindet, landet man doch automatisch beim Kochen. Die Leidenschaft, mit viel Gefühl das Richtige zu tun, macht wiederum den Kopf frei und fordert uns auf ganz andere Weise. Kochen, das ist Geruch, Geschmack, Fingerspitzengefühl. Und nicht zuletzt: die Begeisterung an einem Produkt, das durch seine Bearbeitung zum Ereignis werden soll.

 

Der Junge

Ich bin Latein- und Mathematikstudent an der Karl-Franzens Universität Graz. Das erste Mal kam ich schon als kleiner Junge mit dem Kochen in Kontakt, da ich, sobald ich stehen konnte und groß genug war, um mit Hilfe eines Hockers auf die Arbeitsfläche zu sehen, schon in der Küche stand und intensiv beobachtete. Meine passive Haltung zum Kochen änderte sich dann in meinen frühen Jugendjahren. Durch wöchentliches Kochen musste ich nämlich mein Taschengeld verdienen. Neben wöchentlichen Nudelorgien versuche ich auch heute noch – sofern es die Zeit zulässt – auf kreative Art und Weise Fisch und Fleisch zu bearbeiten.

 

Der Alte

Ich bin Absolvent der Gastgewerbefachschule und der Höheren Lehranstalt für Fremdenverkehrsberufe. Arbeite heute allerdings als Werber und Autor. Die Leidenschaft für gutes Essen äußert sich bei mir sowohl als Konsument wie auch in der eigenen Küche und im Garten. In meiner Werbeagentur „Das Freitag Nachmittag Kollektiv“ verbindet sich das Verständnis der Gastronomie mit der Fachlichkeit guter Konzepte, Texte und Grafiken in manchen Projekten, seien es Hochzeiten oder Charity-Veranstaltungen. Durch die Küche von Tonio lerne ich jeden Tag dazu.

 

Der Pfiff durch Pfeffer

Vielleicht wirst du bei all unseren Gerichten Pfeffer vermissen, und das aus gutem Grund: Von vielen exzellenten Köchen haben wir gelernt, dass eine gute Küche – sofern es sich nicht um eine Pfefferrahmsauce handelt – auf Kräutern aufbaut.

Der Pfeffer verfälscht den Geschmack der Kräuter, überdeckt den Eigengeschmack von Gemüse und Fleisch und darf dem entsprechend ausschließlich auf dem Esstisch vorkommen. Dort in Form einer Mühle, da der gute Zitronenpfeffer beispielsweise seine Blume ausschließlich ungekocht entfaltet, ansonsten schärft er nur – was eben zur Überdeckung aller anderen Sinne führt.

Tipp: Für gute Gewürze nützen wir immer unsere Aufenthalte in Wien. Der weltbekannte Naschmarkt bietet alles, was für eine gute Küche gebraucht wird. Sofern du von der Secession aus in den Markt eintauchst, dann bist du gut beraten, wenn du zunächst bis ans Ende des Naschmarktes flanierst und dir einen Überblick verschaffst. Es gibt deutliche Preisunterschiede zu entdecken.

 

PS: Außerdem sind wir beide Pfefferintolerant!

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